Pressemitteilung vom 20. August 2020.

Neben Landtagskandidat Pascal Schejnoha aus Mosbach könnte der 24-jährige Timo Breuninger Bundestagskandidat der Liberalen werden

Mosbach. Nach langer Corona-Pause hat die FDP Neckar-Odenwald im Gasthof „Zur Pfalz“ in Dallau wieder zusammengefunden, um die kommende Landtags- und Bundestagswahl zu planen. Noch vor dem Corona Lockdown konnten die Freien Demokraten im März den 23-jährigen Mosbacher Pascal Schejnoha als Landtagskandidat nominieren. Die Wahl eines Bundestagskandidaten gemeinsam mit den Parteikollegen aus dem Main-Tauber-Kreis steht bislang noch aus.

Gute Aussichten auf eine Nominierung beider Kreisverbände hat der Mannheimer Timo Breuninger, der sich auf der Mitgliederversammlung vergangene Woche persönlich vorstellte. Der studierte Elektrotechniker arbeitet derzeit als Projektingenieur bei Heidelberger Druckmaschinen und ist vor allem dem Neckar-Odenwald-Kreis als Naherholungsgebiet sehr verbunden.

Mit der möglichen Nominierung Breuningers würde damit die FDP mit vergleichsweise jungen Kandidaten in das Superwahljahr 2021 starten. „Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger hier im Landkreis zu vertreten, ist gewiss keine Frage des Alters“, so sind sich Breuninger und Schejnoha einig. Vielmehr müsse es darum gehen, solides Wirtschaften und individuelle Freiheit stärker zu fördern und den Weg hin zu einer wirklichen Chancengerechtigkeit in der Gesellschaft zu ebnen.

Dazu gehört laut Breuninger auch die Devise „Mehr Netto vom Brutto“ in Form von einer vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags für alle. Auch die Einkommensteuer müsse gesenkt werden, da die als Konjunkturmaßnahme in der Corona-Krise wesentlich besser geeignet sei als eine temporäre Mehrwertsteuersenkung. Die überbordende Bürokratie in Deutschland müsse „auf den Prüfstand gestellt und unnötige Verordnungen abgeschafft werden“, so Breuninger weiter.

Im Themenfeld des ländlichen Raums wollen sich Pascal Schejnoha und Timo Breuninger unter anderem für die Leistungsfähigkeit und die Lebensgrundlage der Landwirte stark machen. Diese seien durch immer neue Umweltgesetze und Düngemittel-Verordnungen massiv gefährdet. In diesem Bereich gilt es, einen gesunden Kompromiss aus Umweltschutz und effektiver Landwirtschaft herzustellen.

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